Die Zeit vergeht

Mittwoch 11.4.2018

Für mich ist mittlerweile alles so normal, dass ich mir nicht sicher bin, was ich euch erzählen will.
Wir waren im Februar kurz in Deutschland. Leo brauchte dringend Abstand von Afrika. Manchmal überkommt einen ein kleines pissed off Afrika. Nach ein paar Tagen Deutschland, freuen wir uns dann wieder auf Afrika.

Ende März war Benjamin Köthe, ein Musikerkollege von Leo aus Deutschland, mit seiner Frau Sigrid zu Besuch.

Am Freitag besucht uns Lena mit David.

In den Zeiten dazwischen hab ich natürlich wieder viele Schulen und Heime besucht.

Es gibt auch sehr schöne und liebevoll geführte Heime und Schulen.

Hier feiern wir einen Günter-Scheller-Tag. Boxclub Sendling, insbesondere Günter, hat mir Geld für Afrika mitgegeben und wollte, dass ich einen Kuchen kaufe und eine Party mit möglichst vielen Kindern veranstalte.

Im Kinderheim Living Hope gibt es einige neue jüngere Buben. Ein paar von meinen ersten Kindern haben mittlerweile ordentliche Papiere. Sie sind jetzt registrierte Sambier und konnten in ein normales Heim wechseln. In Living Hope kommen Straßenkinder von überall zusammen. Einige sind auch aus Nachbarländern wie zum Beispiel Kongo. Da ist das Problem, dass die Kinder nur ihre lokale Sprache und ein wenig Französisch sprechen. Also ist ein normales Gespräch auch mit den Sambischen Jungs oder gar psychologische Aufarbeitung nicht möglich. Es gäbe sowieso keine Fachkräfte hierfür.
Ich kann nur meine Zeit spenden, bisschen spielen, malen, basteln und manchmal auch lautes Lachen hervorzaubern.

Unsere Guards haben zu Ostern jeder einen Hahn aus meiner Hühnerzucht bekommen.

Max, Leos Bruder, hat vier Fahrräder spendiert.

Leider konnten wir nur drei kaufen, da Keegan das Geld für eine Beerdigung dringender brauchte. In den letzten zwei Jahren, sind so viele Beerdigungen gewesen, dass ich sie gar nicht aufzählen kann. Hier wird eine Beerdigung als wichtigstes Ereignis des Lebens zelebriert. Alle Verwandten kommen von überall her. Jeder bringt mit, was er hat. Manchmal ist das nur eine Hand voll Nshima oder Reis. Manchmal ein Huhn. Das meiste aber bleibt an dem ältesten hinterbliebenen Sohn hängen. Alle Verwandten bleiben mindestens drei Tage. Ein Laster, auf dem alle zum Friedhof fahren muss organisiert werden. Alle schlafen abwechselnd in den winzigen Hütten, die meist aus nur zwei Räumen bestehen – ohne Bad und Küche. Wenn Keegan kein Geld gehabt hätte, um den Verwandten die Rückreise zu bezahlen, würden sie immer noch bei ihm wohnen. Hier plant niemand zwei Tage im voraus. Sie leihen sich Geld für die Anreise, denn zu Beerdigung muss onbedimgt kommen. Wie man zurück kommt, das wird Gott dann schon richten. Im letzten Fall war es Max, der Geld für Fahrräder spendiert hat, das für Keegan leider für die Beerdigung benutzt werden musste.
Heute fehlt schon wieder Sunday, der ist auch auf eine Beerdigung gefahren. Glücklicherweise kann ich mich darauf verlassen, dass er morgen wieder hier sein wird. Er ist einer der wenigen vorausplanenden Sambier.

Ich könnte wochenlang über Erlebnisse berichten, doch vieles kann man gar nicht in Worte fassen.

Darum wird im letzten Jahr auch nicht jedes Monat ein neuer Beitrag erscheinen.

Bis bald

Geschichten aus Lusaka

Sonntag 29.1.2018

Es ist immer mal wieder lustig, was hier so alles anders ist als gewohnt.

Zu Weihnachten zum Beispiel hat jeder unserer Angestellten ein Huhn aus meiner zur damaligen Zeit 40 Hühner starken Zucht bekommen. Natürlich freuten sie sich, da zur Weihnachtszeit der Preis für Village Chicken sehr steigt. Als der Tag der Schlachtung kam, fragte Sunday ganz schüchtern, ob es möglich wäre, das Huhn auch lebendig mit nach Hause nehmen zu dürfen. Ok, sie haben keinen Kühlschrank, aber deswegen sollte die Schlachtung ja am 23. Dezember sein. Als ich nicht aufgab, den Grund zu erfahren, kam heraus, dass alle den „Christmas-Sound“ im Compound zelebrieren. Das bedeutet, zu Weihnachten möchte jeder, der es sich leisten kann, seinen Nachbarn hören lassen, dass sie ein lebendes Huhn haben.
Das arme Huhn soll also vor ihrem Haus noch einmal laut gackern, bevor es im Topf landet. Was soll ich da sagen? Die Bedingung war, dass es nicht lange leiden muss. So ist dann jeder stolz mit dem Huhn über dem Fahrradlenker in den Weihnachtsurlaub geradelt. Davon gibt es aus gutem Grund keine Bilder.

Ab 2018 muss jeder Guard, der von Leos Arbeitgeber bezahlt wird, bei der Rentenversicherung angemeldet sein. Dafür müssen ein paar Formulare ausgefüllt werden. Name, Geburtsdatum, Name der Ehefrau und der Kinder, Wohnort, Geburtsort… Das stellte sich als nicht so einfach heraus. Das Geburtsdatum ihrer Kinder wissen die wenigsten auswendig. Die Adresse lautet bei allen immer nur „Garden“ oder „Ngombe“. So nennt man die Compounds, je nach dem in welchem Viertel sie liegen. Straßennamen oder gar Hausnummern gibt es nicht.

Wie Leo immer zu sagen pflegt, „da fehlt’s vom Boa weg“.

Könnt ihr euch vorstellen wie man hier Steuern eintreiben soll? Es gibt keine anständigen Adressen, geschweige denn eine Post. Ein Geburtenregister gibt es auch nicht.

Zur Zeit gibt es hier leider vermehrt Cholera. Es gab schon viele Tote. Natürlich trifft es wie immer die Ärmsten. In den Compounds gibt es nirgends fließend Wasser. Viele Häuser haben nicht einmal eine Grube für die Notdurft. Sie machen ihr Geschäft in eine Plastiktüte und schmeissen diese dann irgend wohin. Wenn jemand so eine Unterkunft bewohnt, schmeisst ihn das Militär jetzt gnadenlos raus. Diese Familie hat dann 17 Stunden Zeit die Wohnung zu räumen. Wo sie dann wohnen oder auf die Toilette gehen, fragt niemand nach. Cholera gibt es jedes Jahr wieder, wenn der Regen kommt. Dieses Jahr scheint es aber schlimmer als üblich zu sein. Deshalb kommt man in kein Geschäft mehr hinein, ohne dass die Hände von einem eigens dafür abgestellten Mitarbeiter mit Desinfektionsmittel besprüht werden.
Die Schulen waren von Weihnachten bis letzte Woche geschlossen. Kirchen durften nur noch 15 Minuten abgehalten werden, damit niemand auf die Toilette muss. Versammlungen mit mehr als fünf Personen waren verboten. Den riesigen lokalen Markt in Town hat man rigoros abgerissen. Dort gibt es halt auch keine Toilette. Aber die Bevölkerung ist darüber natürlich nicht so begeistert. Man hat einen neuen Marktplatz mit Platz für 2.000 Stände und Verkaufsmöglichkeiten eingerichtet, aber mehr als 2.600 Händler wollen dort verkaufen – Chaos wieder einmal vorprogrammiert. Leo sagt, da hätte man nur Händler mit einer gültigen Steuernummer reinlassen dürfen, dann wären noch 1.000 Stände frei!

Einige meinen, die Regierung hat das Problem Cholera ein wenig hoch geschaukelt, damit Amerika und China die Millionen locker machen, um die Stadt zu säubern. Das hat relativ gut funktioniert. Die Polizei hält herumlaufende Personen, von denen sie glauben, dass sie nichts zu tun haben, einfach auf und dann müssen diese die Straßengräben säubern. Ob sie wollen oder nicht. Ohne Handschuhe und ohne Widerrede. Das hat den Vorteil, dass im Augenblick die Straßen relativ sauber sind. Auch der Müll wurde tatsächlich von einer Müllabfuhr geholt. Wo er dann hinkommt, weiß ich leider nicht. Wie auch immer, die Neuansteckungsfälle gehen zurück. Vielleicht auch deshalb, weil der richtig starke Regen immer noch auf sich warten lässt. Das ist momentan ein Glück für die Bevölkerung in Bezug auf Cholera, aber die Farmer haben große Probleme mit der Ernte. Dieses Problem wird aber erst später zu spüren sein. Hier denkt man nur bis heute und morgen wird Gott es schon richten. Wir kommen mit diesem Problem ganz gut zurecht. Die Reichen haben ihren eigenen Brunnen. Sauberes Wasser ist das wichtigste. Trinkwasser können wir uns leisten. Gemüse und Obst kaufen wir nicht mehr auf der Straße, was die armen Straßenhändler natürlich noch ärmer macht. Das Beste an dem großen Problem zur Zeit ist aber, dass irgendjemand wohl auch Geld freigegeben hat, um die Compouds und die Wassergräben der ganzen Stadt gegen Ungeziefer zu sprühen. Das bedeutet, dass wir zur Zeit keine Mücken mehr haben. Leider kommen jetzt die Kakerlaken aus ihren Verstecken.

So dieses mal viel Info und keine Bilder.

Bis bald

Frauenbund Schnaitsee

12.12.2017

Der Frauenbund Schnaitsee hat mit Kuchenverkauf auf dem Markt 500 Euro gesammelt und über meine Schwester an mich weiter geleitet. Vielen Dank an alle fleißigen Frauen!

Dieses Geld ging in eine Community Schule. Sie heisst Ikubusiko. Dort drohte eine Mauer einzustürzen. Da die Regenzeit erst beginnt, war große Eile geboten etwas zu unternehmen, bevor sie unterspült wird und auf Kinder fällt, die dort vorbei laufen müssen, um in ihre Klasse zu kommen. Gut dass ich da schnell und unbürokratisch helfen konnte. Wir haben die Mauer mit drei Betonpfeilern abgestützt.

Ausserdem habe ich eine Art Gehsteig bauen lassen, damit man nicht jedesmal knöcheltief im Schlamm steckt, wenn man in die Schule geht.

Dann war ich noch mit meinem Gärtner Sunday im Compound, um Farbe zu kaufen. Sie haben die Aussenansicht ein bisserl netter gestaltet. Was mit dem zweiten Farbeimer geschieht, den ich vorbei gebracht habe, werden wir im neuen Jahr sehen.

Vorher:

Nachher:

Bis bald und frohe Weihnachten

Die Zeit vergeht

7.12.2017

Das letzte Jahr in Sambia bricht bald an.

Meine Freundin Heike war im November zu Besuch. Es war wie immer mit ihr eine superschöne Zeit. Wir waren gemeinsam im South Luangwa. Wie immer in diesem Nationalpark haben wir viele Tiere gesehen. Ich möchte euch nicht langweilen mit immer denselben Fotos, aber ein paar müssen einfach geschickt werden.

Weihnachten steht vor der Türe. Bei uns ist es um diese Zeit sehr heiß. Die Regenzeit hat noch immer nicht richtig angefangen. Nur ein paar Minuten in der Woche ein paar Tropfen.
So richtige Weihnachtsstimmung will sich bei mir nicht einstellen. Da hilft auch nicht Plätzchenbacken bei 30 Grad.
Im Kinderheim Living Hope, in dem ich immer noch einmal die Woche arbeite, versuchen wir die Stimmung mit Basteln zu zaubern.

Am interessantesten war für die Buben der Glitzer

Auch heuer gab es wieder für jeden Buben ein Geschenk. Für einige ist das ihr erstes eigenes und eingepacktes Geschenk. Es gab neue Sonnenkappen, Socken (Socken sind hier bessere Geschenke als in Deutschland), Stifte und ein paar Süßigkeiten. Danke an meinen Bruder, meine Schwägerin und ihren Sohn Neo, der vom Taschengeld 5 Euro dazu gespendet hat. Somit gab es auch noch für alle einen Lederfußball.

Bis bald

Oktoberfest in Sambia

16. September 2017

Pünktlich zum Wiesnbeginn versuchte Lusaka ein Oktoberfest zu veranstalten.
Leo und ich haben uns in die Tracht gezwängt und waren dort. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft wir fotografiert worden sind. Wir waren die einzigen Bayern dort und die Einzigen, die eine originale Tracht anhatten. Sogar das lokale Fernsehen wollte ein Interview.

Leider war das Fest nicht annähernd Wiesn-ähnlich. Am schlimmsten aber war die Techno-Musik aus vielen Lautsprechern. Allerdings hatten wir natürlich super Wetter.

Bis bald

Besuch von Vater und Tochter

Dienstag 5. September 2017

Mitte August bekamen wir Besuch aus Deutschland, weshalb ich keine Zeit zum Schreiben fand. Es hat mich sehr gefreut, dass sich mein Vater die lange und anstrengende Reise zugetraut hat.

Wir haben natürlich wieder Ausflüge in den Busch unternommen.

Mit dem Flieger in 40 Minuten für zwei Nächte an den Lower Zambezi

Im Zambezi Nationalpark

Mein Vater und meine Tochter Regina begleiteten mich auch bei meinem normalen Tagesablauf

Wir hatten eine schöne Zeit. Erst durch Menschen, die das erste Mal in Sambia sind, merke ich wie viel ich hier gelernt und geschafft habe. Ich bekomme Bewunderung für Dinge, die mittlerweile normal für mich sind. Wenn ich aber an die Anfangszeit in Lusaka zurückdenke, dann bin ich doch ein bisschen stolz, dass ich es geschafft habe, ein neues Leben hier aufzubauen.

Sowohl mit Sambiern …

… als auch mit Deutschen …

… oder anderen Nationalitäten …

… oder einfach nur das eigene Haus so bewohnbar zu machen, dass man ohne größere Probleme darin wohnen kann.

Bis bald

 

Manches ist in Afrika auch einfacher

Sonntag, 18.Juni 2017

Wir hatten einen platten Autoreifen. Glücklicherweise war eine Werkstatt nicht weit entfernt. Dort haben sie innerhalb zwei Minuten den Reifen abgenommen, die tiefsitzende Glasscherbe entfernt und dann mit einem Messer in den Reifen gestochen. Zuerst dachten wir, die wollen uns verarsc… doch dann sahen wir, dass es nicht wirklich ein Messer war, sondern sowas wie eine riesige Nadel. Mit der haben sie durch den Reifen und durch das Profil eine Art Gummi gezogen. Dann den Rest abgeschnitten und den Reifen wieder aufgepumpt. Das ganze hat umgerechnet 2.50 Euro gekostet und hält nun schon drei Monate absolut dicht.

Wenn man in einem Laden Möbel bestellt (wir z.B. haben ein Doppelbett für Gäste gekauft), dann fragen sie an der Kasse: „Wann sollen wir liefern. In einer Stunde oder in zwei oder jetzt sofort?“ So war es auch mit den neuen Granitarbeitsplatten für die Küche. Die hat der neue Vermieter versprochen. Also suchten wir uns welche aus, fuhren sofort danach mit einem Mitarbeiter zu uns nach Hause, um die Maße zu nehmen, und dann wird zwei Tage später geliefert. Gut, leider können sie nicht so gut messen und zwei von drei Platten mussten sie wieder mitnehmen, aber drei Stunden später kamen die Platten in der richtigen Größe an.

Strafen für zu schnelles Fahren, werden sofort kassiert. Besser ist man zahlt und diskutiert nicht, auch wenn man sich sicher ist, dass man sich ans Tempo gehalten hat. Dafür bekommt man aber auch einen wunderschönen Strafzettel.

Viele Dinge die in Deutschland kompliziert sind, erledigen sich hier zum Teil mit Handschlag oder mündlich. Nicht alles ist für deutsches Denken einfach zu akzeptieren und für eine Beamtenseele schon gleich gar nicht, aber bei genauer Betrachtung, mit ein bissal Abstand, dann doch die einfachere Lösung.

Zum Beispiel ist mir ein Autofahrer in die Seite gefahren. Ausser ein paar Schrammen am Auto ist nicht viel passiert.
Bei soetwas muss der Deutsche anders denken als gewohnt. Auch wenn du nicht Schuld bist, beim Auto sind die Afrikaner nicht zimperlich. Da fährt man hier einfach weiter. So sehen die Autos aber auch aus.

Bis bald

Ich besichtige Schulen

Samstag, 17. Juni 2017

Durch DISA komme ich in verschiedene Schulen oder Heime, die um Spenden fragen. Wir vom Komitee kontrollieren jede Anfrage genau. Es müssen ein paar Kriterien erfüllt sein, damit überhaupt über Sponsoring diskutiert wird. Natürlich reden wir immer nur über den Tropfen auf den heißen Stein, aber jeder Tropfen zählt.

Eine Schule im Ngombe Compound. Sie bitten um Tische, damit die Kinder nicht auf dem Schoß das Schreiben lernen müssen.

Hier gab es heute zwar kein Mittagessen, aber die Mittagsruhe gibt es kostenlos.

In diese Schule konnten wir schon ein paar Regale und Tische liefern. Das schöne dabei ist, dass wir die Möbel wieder bei APTERS bestellt haben. Manche von euch erinnern sich vieleicht an die kleine Firma, die von körperlich Beeinträchtigten geführt wird und die aus Papier Gehhilfen und auch Möbel herstellt.

Auch bei Living Hope habe ich ein Waschbecken anbringen lassen. Bisher haben sich alle Heimbuben in der blauen Tonne die Hände gewaschen.

Wenn ich das eher gewusst hätte, hätte ich das schon früher geändert. Kein Wunder, dass sie ständig krank sind. Aber hier in Afrika muss man schon viel Vertrauen verdienen, wenn eine Frau in ein Bubenbadezimmer gehen darf. Erst dann habe ich die Zustände von Toiletten und dem Wascheimer gesehen.

Es gibt viel zu tun.

Bis bald

Hühner im Hause Kappelmeier

Freitag, 16.06.2017

Da wir jetzt einen sehr großen Garten haben, habe ich beschlossen ein paar Hühner anzuschaffen. Sechs Hennen und ein Hahn haben nun für afrikanische Verhältnisse ein Paradies gefunden.

Unsere Angestellten lecken sich schon die Finger, da alle ganz heiß auf Village Chicken sind. Das sind natürlich bessere Hühner als die Zuchthühner, die in sechs Wochen reif zum Schlachten sind. Sie haben sehr gestaunt und ich denke sie lachen über uns, weil wir Hühner als Haustiere halten und ihnen sogar Namen geben. Erst wenn sie keine Eier mehr legen, können wir über eine Schlachtung nachdenken. Schlachten kann übrigens jeder unserer Leute. Sie freuen sich schon auf das Festessen.

Jetzt müssen wir erst mal die Federn stutzen, damit sie nicht wegfliegen.

Die Natur rückt sehr nahe hier. Gestern habe ich im Garten eine Eule mit Baby entdeckt. Sind die nicht wunderschön?

Oder auch einfach die Vögel, denen ich beim Abendessen zusehen kann.

Bis bald